Herzlichen Dank fürs „übrig haben.“

Auch diesjahr bekamen wir von unseren Erzeugern und Hofläden bei uns wieder ausgewählt schöne Erntefrüchte mit denen wir unsere Erntedankaltäre in der Lukaskirche und in der Liebfrauenkirche schmücken konnten. Herzlichen Dank dafür.
Wie in den vergangenen Jahren haben wir die Erntegaben weitergegeben an das „Zentrum für Arbeit und Kommunikation“ (ZAK) in Esslingen, das Begegnungs- und Beschäftigungsangebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder in Langzeitarbeitslosigkeit bietet. Im ZAK wird mittags miteinander selber gekocht und wir erhielten mittlerweile ein sehr nettes Dankschreiben, unterschrieben von 28 Gästen. Es ist wunderbar zu merken, dass Gaben, die bei uns eine prächtige Augenweide bieten, anschließend anderen noch schmackhafte Gaumenfreuden bereiten.
Herzlichen Dank auch allen, die durch ihren Beitrag mit dafür gesorgt haben, dass unser gewagtes Experiment mit dem Erntedankbüfett so gut gelungen ist.
Eigentlich ist es nicht erstaunlich, dann aber wiederum doch, dass es tatsächlich für alle reicht, wenn jeder und jede soviel mitbringt und einbringt, dass es für einen selber reicht. Freilich soll da nicht jeder und jede nur vom Eigenen zehren und nur das eigens Mitgebrachte verzehren. Auch sonst ist es einer Gemeinde ist es so, dass jede und jeder etwas kann und auch etwas hat, was ihm oder ihr besonders schmeckt, und das ist nicht bei allen Leuten einfach dasselbe. Aber wenn wir dieses Unterschiedliche zusammenlegen, einander mitteilen und miteinander teilen, dann bekommen wir eine Vielfalt, wo jeder auch mal das probieren kann, was er noch nicht schon immer so gesehen und gegessen hat.           (P.R.)