Besuchsdienst in den Zeiten von Corona

"Ist denn gar nichts mehr möglich? ---

Macht die Coronapandemie alles zunichte, was wir bisher getan haben?" Wir sollen zurzeit keine Hausbesuche machen. Wir möchten ja den Virus auch niemand zutragen und sowohl die Menschen, die wir besuchen, als auch die meisten Mitarbeiter, gehören zur Risikogruppe. Trotzdem haben wir nicht aufgegeben. Von Anfang an haben wir versucht mit unseren zu Besuchenden im telefonischen Kontakt zu bleiben. So konnten wir doch am Telefon einiges miteinander besprechen. Für viele Mitarbeiter ist dies ein seltsamer Zustand. Wir sind es gewohnt mit den Menschen in den persönlichen Kontakt zu treten, sie zu sehen und ihnen zum Beispiel beim Spaziergang die helfende Hand zu reichen. Ich empfehle jetzt wieder die tatsächlichen Besuche wieder auf zu nehmen, mit vorsichtigem und auf Abstand bleibendem Kontakt. Zum Beispiel habe ich einer Mitarbeiterin, die unter diesen Kontakten ebenso leidet wie die zu besuchende ältere Frau, empfohlen beim Anruf zu sagen: „Ich bin um 14.00 Uhr an ihrem Gartentor. Wenn Sie die Haustüre öffnen können wir uns sehen und miteinander reden.“ Es läuft bei uns nicht so wie vorher, aber mit neuen Ideen werden wir auch weiterhin die Menschen nicht alleine lassen, sondern in sinnvoller Weise Kontakte knüpfen.
Liebe Grüße und bleiben Sie gesund -    
Ihr Diakon Otto Maier